So sind sie, die Linken. Auch in Italien. Nach ihrer Logik könnte man auch genauso gut Haftbefehle aussetzen. Aber womöglich nur gegenüber besonders politisch korrekten Minderheiten. Wenn man nämlich auch konsequent das durchsetzt, was recht ist, kommen die linken Weltbeglücker mit der Moralkeule. So fühlte sich ein Gewerkschafter jetzt „an den Hall der Stiefel der faschistischen Soldaten im Ghetto Roms“ erinnert, nur weil Umberto Bossis Lega Nord in den Kommunen derzeit dafür sorgt, dass illegale Ausländer auch wieder nach Hause geschickt werden. Das kommt einem irgendwie bekannt vor. Hierzulande hat man bekanntlich gerade die Arztversorgung für jene etabliert, die nicht politisch verfolgt sind und deshalb eigentlich keinen Asylstatus genießen. In Norditalien sorgt die Lega Nord derweil für Ordnung und nutzt die Stadtpolizisten nicht nur, um den Einheimischen Knöllchen auszuschreiben, sondern um für Klarheit zu sorgen. Lega-Chef Umberto Bossi: „Wir bleiben dabei: Die Ausländer müssen nach Hause. Es gibt ja noch nicht mal für uns genug Arbeitsplätze.“ Die Lega Nord konnte zum bestimmenden Faktor in Norditalien werden, weil sie sich den Werten der Menschen verpflichtet fühlt, ohne rückwärtsgewandt zu sein, weil sie sich der Sorgen der Bürger annimmt, ohne sozialistisch zu sein und weil sie konsequent die eigenen Interessen vertritt.
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