Eisenacher Tierheim vor dem Aus?
Auf der Jahreshauptversammlung des Eisenacher Tierschutzvereins -welcher auch das städtische Tierheim betreut- wurde bekannt, dass die Geldmittel des Vereins höchstens noch für ein Jahr ausreichend sind. Wenn sich die Lage bis dahin nicht verbessert hat steht die Existenz des Eisenacher Tierheims auf dem Spiel. Vom Land Thüringen bekommen die Kommunen bisher 0,20 Euro pro Einwohner im Jahr für den Unterhalt der Tierheime. Die Stadt Eisenach legt da noch einmal 0,30 Euro drauf, so dass das Eisenacher Tierheim 0,50 Euro pro Einwohner und Jahr erhält. Dies reicht allerdings kaum um die Fundtiere einen Monat im Heim zu behalten. Im Schnitt bleiben die Tiere aber etwa 50 Tage im Tierheim. Deshalb muss fast die Hälfte der Aufenthaltszeiten aus Eigenmitteln getragen werden und diese neigen sich nun leider dem Ende zu. Dieser Problematik muss unbedingt Abhilfe geschaffen werden, denn es handelt sich nicht um einen Einzelfall. Viele Tierheime in Thüringen befinden sich in finanziell kritischen Situationen. Darum fordern wir, dass das Land Thüringen die Mittelvergabe von 0,20 Euro auf 0,50 Euro pro Jahr und Einwohner, der jeweiligen Kommunen, erhöht. Denn ein flächendeckendes Netz von Tierheimen in Thüringen muss auch für die Zukunft gesichert sein.
Solche und solche Betrügereien
Hartz-IV-Betrüger sind eine dankbare Zielgruppe des Boulevardjournalismus. Auf einem Privatsender schenkten „investigative“ Redakteure den Ärmsten neulich 100 Euro, um dann mit versteckter Kamera festzustellen, dass die armen Teufel sich auch einen Sechserträger Bier leisteten. Die Bierkisten, die kürzlich in einem Bericht über den Bildungsstreik aus einer Streik-Mensa über den Bildschirm flimmerten, waren natürlich was ganz anderes. Was anderes als die kleinen Gaunereien um Cent-Beträge bei Hartz-IV-Opfern sind offenbar auch die Betrugsfälle beim Kurzarbeitergeld. Die Zeit meldete jetzt: Bundesweit könnten bis zu 40.000 Beschäftigte involviert sein. Erst Anfang dieser Woche registrierte die Bundesanstalt für Arbeit demnach bereits 578 Unternehmen, die mutmaßlich zu Unrecht staatliche Unterstützung erhalten haben. Die Masche ist immer ähnlich: Ein Mitarbeiter pausiert offiziell und sein Chef beantragt für ihn Kurzarbeitergeld. Tatsächlich geht er im Betrieb weiter seinen Aufgaben nach. Eine große Medienkampagne bleibt indes aus. Die DVU meint: Die Kurzarbeitslüge muss ohnehin vom Tisch. Sie schönt allein die Statistik. Geschaffen werden müssen faire Arbeitsplätze. Und die können nur unter fairen Bedingungen, in einem fairen Wettbewerb entstehen. Fair ist der Wettbewerb um Arbeitsplätze nicht, wenn ein deutscher Arbeitnehmer mit Billigarbeitsimporten aus aller Herren Länder oder mit Billigarbeitsplätzen in Zentralchina konkurrieren muss. Diese Billigarbeitsimporte werden ebenso wie der chinesische Arbeiter und eben auch die Deutschen ausgebeutet. Wirtschaftskreisläufe müssen wieder dereguliert werden. Es gilt die Formel der Demeter-Wirtschaftsbetriebe:
Regional ist erste Wahl.
Lega-Nord sorgt für Ordnung
So sind sie, die Linken. Auch in Italien. Nach ihrer Logik könnte man auch genauso gut Haftbefehle aussetzen. Aber womöglich nur gegenüber besonders politisch korrekten Minderheiten. Wenn man nämlich auch konsequent das durchsetzt, was recht ist, kommen die linken Weltbeglücker mit der Moralkeule. So fühlte sich ein Gewerkschafter jetzt „an den Hall der Stiefel der faschistischen Soldaten im Ghetto Roms“ erinnert, nur weil Umberto Bossis Lega Nord in den Kommunen derzeit dafür sorgt, dass illegale Ausländer auch wieder nach Hause geschickt werden. Das kommt einem irgendwie bekannt vor. Hierzulande hat man bekanntlich gerade die Arztversorgung für jene etabliert, die nicht politisch verfolgt sind und deshalb eigentlich keinen Asylstatus genießen. In Norditalien sorgt die Lega Nord derweil für Ordnung und nutzt die Stadtpolizisten nicht nur, um den Einheimischen Knöllchen auszuschreiben, sondern um für Klarheit zu sorgen. Lega-Chef Umberto Bossi: „Wir bleiben dabei: Die Ausländer müssen nach Hause. Es gibt ja noch nicht mal für uns genug Arbeitsplätze.“ Die Lega Nord konnte zum bestimmenden Faktor in Norditalien werden, weil sie sich den Werten der Menschen verpflichtet fühlt, ohne rückwärtsgewandt zu sein, weil sie sich der Sorgen der Bürger annimmt, ohne sozialistisch zu sein und weil sie konsequent die eigenen Interessen vertritt.
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